Archive for the 'VIT' Category

Mär 16 2008

ich bin dann noch weg…

Published by indiasei under Indien, Reise, VIT

ehm wo fang ich an? kotzen, ist ein guter start.

Eigentlich dachte ich das ich JETZT zu Hause bin, bin ich aber nicht. Die Indische Ausreisekontrolle hat in ihrer vollen Gewalt zugeschlagen. Alfred und ich Zerschmettert durch die Aufmerksameit der wahrscheinlich einzigen nach Protokoll arbeitenden Inderin im Amt. Man. Man. Man.
Am Flughafen eingecheckt mit allen Drum und Dran. Das Gepäck war so gepackt das sich die 35.8kg perfekt auf den Rucksack (22.8kg) , meine 2 Handgepäckstücke (ca. 8kg) und mich (Geschätzte 5kg an Kleidung) verteilt haben. Sogar meine 2 Machheten im Rucksack wurden als Sicherheitsunrelevant annerkannt. Den Transport nach Deutschland stand nichts mehr im Wege. Nachdem alles abgegeben und angenommen wurd und wir unsere Tickets hatten ging es Richtung Passkontrolle oder auch “Zurück in die Hölle”.
Schön Brav angestanden, artig an den Registrierungsschalter oder in dem Fall Deregistrierungsschalter gestapft, nicht ahnend das die reinkarnation Satans, mit der Aufmerksamkeit eines nicht totzubekommende Moskitos auf Speed kurz vorm einschlafen, vor uns saß. Ihr fiel auf das wir eine Studentenvisa haben. Was mir und Alf AUCH klar war, unklar war hingegen das man sich an dem Ort an welchem man studierte Abmelden muss. Haben wir nicht gemacht, da nach Aussage des großartigen Internationalen Büros des VIT dies bei weniger als 180 Tagen aufenthalt nicht nötig sei! Aufgrund dieser, von uns angenommenen, kompetenten Aussage wurden wir noch nichteinmal angemeldet. (Nebenbei, Sebastian war das auch nicht, doch bei ihm hat die Ausreise geklappt. Wir schätzen das lag an unserer Schalterteufelin die Hochmotiviert ihre neue Stelle annahm).
Nach Diskussionen mit dem Immigration Manager und mehrer Telefonaten sitzen Alf und ich wieder in Vellore, hoffen am Montag und Dienstag die An und Abmeldung hinzubekommen damit wir am Mittwoch nach Hause fliegen können dürfen.
Na, bis dann.

 

ps: andamanen waren goil.

 

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Feb 25 2008

Steffen + Simon, mit in Bangalore -

Published by indiasei under Indien, Reise, VIT

Steffen und Simon,

beide aus Darmstadt sind für die nächsten 3 Monate am VIT in Indien. Ihre Erlebnisse könnte ihr hier: http://subwaytoindia.wordpress.com/ nachlesen. Es gibt auch schon tolle Bilder von unserem letzten gemeinsamen Wochenende in Bangalore :-)

Die Bilder sind hier zu finden: http://subwaytoindia.wordpress.com/2008/02/24/bangalore/

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Feb 17 2008

Vellore. Ein 2er Versuch

Published by indiasei under Bilder, Indien, Meinung, VIT

Mittlerweile sind wir hier seit knapp 5 Monaten. Anfänglich war es in Indien ein Ertragensmarathon mit Magnesiummangel. Das Vellore Institut of Technologie ist ein Gefängnis der Freiheit, ein Mahlstrom für Selbständigkeit. Ein Gefühl zwischen 14000 erwachsenen Kinder eingesperrt zu sein. Die Mündigkeit wurde mit dem Einschreiben(Immatrikulieren) von den Eltern auf das VIT übertragen. Eigene Entscheidungen können, wenn, nur ausserhalb des Knasts getroffen werden, innerhalb obliegt es den Wärtern und Wächtern, den Henkern und Schlächtern über Recht und Unrecht zu Urteilen. Die Verwaltung hier ist Gott. Ein Wort gegen sie weckt die Inquisition, die ähnlich dem Rauchen zum sukzessiven Freitot führt. Keine Bildung, kein Job, kein Geld, kein Essen, ein Tot. Ein Studentenkomitee an das man sich bei ungerechtigkeit wenden kann, wird von Gott untersagt. Gemeinsame Auflehnung gegen die VIT’sche Glaubenslehre wird mit einem Tsunami aus Regeln bestraft der über die Studenten hinwegrollt. Ausgehzeiten werden verkürzt, Musik auf den Zimmern untersagt. Striktere Kontrollen eingeführt. Es ist nur noch ein Frage der Zeit bis das Atmen von 21:30 bis 6:00 verboten wird.
Bestes Beispiel ist das Betreten des Wohnanlagengeländes, für junge Männer und die die es werden möchten, nach 21:30. Für geringpigmentierte kein Problem, alle anderen müssen warten. Bis um 6:00 Uhr am nächsten Morgen, wenn die Tore wieder öffnen. Es sei den sie halten einen göttlich gezeichneten Freibrief in der Hand für dessen erhalt die Selbstkasteiung unabdingbar ist. Frauen dürfen unter der Woche nur bis 19:30 raus. Am Wochenende ist es dafür nicht ganz so schlimm da werden die Ausgehzeiten um -2 Stunden auf 17:30 verlängert.

Das verlassen der Exklave VIT vom Staate Absurdistan nach Indien, besser gesagt Vellore ist mit der Zeit angenehmer geworden. Vellore ist nicht mehr die befremdlich Stadt in der man 5 Monate verbringen wird. Vellore ist mittlerweile das langweilige Kaff dem jeglicher Reiz fehlt. Eine Kleinstadt im konservativsten Teil Indiens mit allem üblichem was eine Stadt braucht um als Indisch durchzugehen. Kühe die keine Milch mehr geben, halblegale Winestores in denen es kein Wein gibt und kaltes Bier nur im Zustand warm, Bettelinder und Bettelinderkinder, ein erster Schritt zu einem Verkehrssystem, Rikshas, Läden, viele Läden, Werkstätten die an Elephantenfriedhöfe erinnern nur das den Skeletten die Form durch LKW und Bus gerippe gegeben wird, ein Bahnhof, Busbahnhof, Christliches Krankenhaus, Wahlkampf und kämpfer. Polizei.
Feuerwehren habe ich erst einmal gesehen. Das war nicht in Vellore und auch nicht echt da es sich um ein Trainingscenter für Feuerwehrmänner/frauen gehandelt hat. Man kann allerdings davon ausgehen wenn es ein Trainingscenter gibt existieren bestimmt Orte um dieses Training nutzbar zu machen. Waldbrandsheil…
Ansonsten ist das zurechtfinden zum Alltag geworden. Beim Handeln muss man seine Scham vor der Armut überwinden, aber wenn das einmal geklappt hat klappt das wieder und die Preise werden dadurch deutlich besser. Sei es ein Basar Einkauf oder eine Riksha fahrt. Anfänglich vom VIT in die Stadt noch 60rupien gezahlt fahren wir mittlerweile für konstante 35. Einige Inder zahlen mehr.

Wo man nicht Studieren muss (VIT)
wo man nicht in einer kack Kleinstadt lebt (Vellore)
fängt Indien an
und es macht Spass…

vellore_cmc.jpg

 

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Feb 13 2008

- Noch mehr VIT -

Published by indiasei under Bilder, Indien, VIT

Das renomierte Institut von Vellore gibt sich noch in anderer Darstellung unter dieser Adresse.

Wer französisch beherrscht ist klar im vorteil, wer nicht machts wie ich und guckt Bilder. Danke Maud, an dieser Stelle

Die Seite: http://vive-l-inde.blog4ever.com/blog/index-172210.html  (link PopUp im neuen Fenster)

Die Bilder: http://vive-l-inde.blog4ever.com/blog/photo-172210.html  (link PopUp im neuen Fenster)

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Dez 23 2007

- Am Anfag war das Wasser -

Published by indiasei under Indien, VIT

Was tun wenn man dem Wasser aus der Leitung kein tropfen vertrauen entgegenbringt. Nicht Duschen, keine Handwaschen nach dem Klobesuch, Zähneputzen nur mit gekauft Wasser? Oder das auf dem Flur, in großen Abfüllstationen, bereitgestellte aufbereitete Trinkwasser dazu misbrauchen?
Das Weglassen diverser Körperhyginischen notwendigkeiten fällt während dem Reisen im Land bestimmt nicht weiter auf, bei einem Campusleben, das einem eigenem kleinen Kosmos angehört, hingegen doch.
Davon abgesehen mag ich meine Rituale zur reinigung des Körpers, das Duschen genauso wie das Händewaschen, nach und vor dem Klo besuch. An sensiblen Tagen verrutscht manch ein alltäglich routiniert kurzer Moment des Händewaschens in den genuss einer mehrminütigen Massage für selbige. Verdienterweise. Aber nicht mit diesem Wasser hier.
Ließt man doch in jedem Reiseführer bloß kein Wasser aus der Leitung zu trinken, da dort ungeahnte Bakterien, Würmer oder messerstechende Mörder lauern könnten welche man nicht Trinken mag. Ich allerdings mag diese auch nicht auf meiner Haut, was meine Situation nicht erleichtert. Immerhin soll das VIT eine ernstgemeinte eigene Wasserversorgung nach europäischem Standard besitzen und man kann unbesorgt das kühle Nass (warmes Wasser gibt es nur wenn die Sonne, 4 Stunden vorher, auf die Rohre scheint) über seine Haut plätschern lassen. Aber weshalb dann die Stationen mit dem aufbereitetem Trinkwasser auf jedem Stockwerk? Skepsis kommt auf bei der verfolgung des Gedankens.
Nach treffen von Studenten die mehrere Jahre VIT hinter sich haben und ohne Bakteriell bedingte Hautentstellungen noch am Leben sind, gab ich dem Duschen hier eine Chance. Zum glück traf ich diese Studenten recht früh nach meiner Ankunft. Es stellte sich nach mehrmaligen stressgeplagten Duschen herraus das es angenehm ist gegen die Hitze und dazu keine Krankheiten aus der Duschbrause auf mich niederregnen. Mittlerweile bin ich soweit das ich nach dem Zähneputzen mein Mund mit Leitungswasser ausspüle, meine Hände ohne nachzudenken Wasche und unter der Dusche meinen Mund mit Wasser volllaufen lasse um es dann ohne tiefere Bedeutung in einem Bogen ausspucke.
Mit dem heutigen Tag erlitt mein Sieg über die Angst vor dem Wasser ein heftigen Rückschlag.
Beim morgendlichen meditieren, im sicheren Abstand vor der laufenden Dusche, bedenkt das Wasser ist kalt und morgens, Betttemperiert, unter kaltem Wasser zu Duschen erfordert eine gewisse Zeit, sah ich dem Wasser zu wie es aus dem Duschkopf herraus, an mir vorbei, auf des Bades hell gefließt Boden fiel. Das tolle an dem hellen Boden ist das dunklere Objekte, seien es Schamhaare oder ein aus dem Duschkopf fallender lebender Wurm sofort hervorstechen.
Vorbei ist das sorglose Duschen, keine bedeutungslosen Wasserbögen mehr, meine Lippen werden beim Duschen wie Schieferplatten aufeinander liegen, Leutungswasser nach dem Zähneputzen nur noch durch vorheriges Abfüllen in ein Glas genutzt, Haare werden nach dem Duschen gekämmt, nicht das sich ein Wurm in meinem Kopf einnisted.
Die Abfüllstationen für aufbereitetes Trinkwasser sind nun einfacher erklärbar. Das mit den europäischen Standards bei der Wasserversorgung war wohl doch nicht so ernst gemeint.

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Dez 07 2007

Essen ist nicht schwer

Published by indiasei under Indien, VIT

Fortsetzung von Ankunft am VIT

Den Tag verschlafen, Abends in das Campuseigene Restaurant gewechselt um zu Essen. Robert (aus der Heimat, direkt Morgens im Büro für International Relations getroffen, weil er Probleme mit seinem Zimmer hatte :-) welch wunder) und Jette(aus Dresden) führten uns in die Bestellkunst indischen Essens ein.
Man bestellt sich sein Menü aus verschiedenen Gerichten zusammen. Die Speisekarte ist in Englisch gehalten was das Bestellen erleichtern soll. Die Namen der Speisen wurden aber aus dem Indischen übernommen, so heißt Blumenkohl nicht cauliflower wie es sich gehört sondern Ghobi. So geht das dann mit allen Speisen weiter.
Es gibt Soßen zum Essen (Gravy’s), dann gibts die Soßen nochmal mit dem gleichen Inhalt aber nicht als Soße sondern Mahlzeit. Aus 7 verschiedenen Brot Sorten, die auch schon wieder Roti, Naan … heißen, wählt man ein paar aus welche man zur Soße dazu isst. (Brot !=(ist ungleich) Brot wie man es kennt. Hier sind das nur anders zubereitete Pfannkuchen) Soße und Brot sind geordert.
Wenn man noch nicht erfror, wegen den Klimaanlagen bedingten Minusgraden in den Räumlichkeiten, sucht man sich noch eine Hauptspeise zu den kleinen drumherum aus. Zumeist doch irgendwas mit Fleisch, ähh Hühnchen. Rind und Schwein ist hier nicht fein und läßt man sein. Gibt es auch gar nicht auf der Karte. Die größe der Speise, also ob Haupt oder Neben, macht man an den Preisen fest. Mit Namen is überhaupt nicht ahnbar was was ist.
Wenn man glück hat sieht das dann so aus: (Bild ist Kantinenessen, habe noch keines aus dem Restaurant, komme mir bei dem Gedanken ein Bild von meinem Essen zu machen einfach zu merkwürdig vor)

Essen in der Kantine

Juhu gegessen hatten wir nun auch, also wieder ab ins Bett, vorher noch den Tag beredet, und dann wieder Pennen. Der Magen krummelt ein wenig dazu da das ganze Öl welches im Essen verarbeitet wurde mengentechnisch mit dem Inhalt eines großen Humpen Glühweins vergleichbar ist

 

Aktueller Musiktip:
Jonquil <– mp3s MySpace

Jonquil <– Video blogotheque.net

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Nov 16 2007

Präsentation

Published by indiasei under Bilder, Campus, Indien, VIT

Das VIT legt viel Wert auf pompösität. Der Eingang soll den Eindruck vermitteln das hier besonders imposanter Allerlei passiert. Das Hauptgebäude gerade passend für die größe seiner Excellenz der Herr Direktor (So wird er hier vorgestellt, und ich habe seine Hand geschüttel *snief).
Für mich sieht das Hauptgebäude eher aus als ob der Architekt das Lego Ritter-Set entdeckt hat.

Hauptgebäude von vorne

In dem Gebäude drinnen gibt es dann ein Loch welches mit Parkanlage gefüllt wurde. Allerdings gibts da nie Menschen da sich keiner Traut das toll angelegte Areal mit seinen Schuhen zu betreten. Das einzige privileg der Gärtner, die dürfen sich auch auf und nicht nur vor den Grünanlagen aufhalten.

Innehof Hauptgebäude

 

 

 

 

 

Aus dem Gebäude wieder raus, zum Eingang sieht man rechts ein wenig vom Campus Gelände.

Der Campus am Eingang

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Nov 16 2007

Was gutes

Published by indiasei under Kleinigkeiten, VIT

In Vellore betreibt das VIT 3 öffentliche kostenlose Toiletten und einen Waschraum für Männer.
Und dem nicht genüge wurde, ganz gegen tamilische Sitten, an Frauen gedacht. Diese haben genausoviele öffentliche Toilette wie die Männer, aber wenn der Riksha Fahrer das Englisch sprach welches ich verstand, haben Frauen wohl ein Waschraum mehr.

Dazu kommt ein Auftrag an die Regierung, 30 kilometer zweispurige Straße zu bauen, der kurz vor unserer Ankunft durchgeführt war. Dank dem daraus hervorgegangenen Resultat lässt man sich, wie auf Samt, in die Stadt Vellore fahren.

Von dem guten Taten des VIT’s zum Wahnsinn der Direktoren Familie. Der jüngste Sohn hat sich eine Schlossburg, in klein, bauen lassen. Bild folgt.

 

Ansonsten wurden ?in, im, auf? dem Blog ein paar Zeichensetzfehler und gar zu unmögliche Satzkonstellationen korrigiert.

Danke Anne.

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